Opel Olympia Baujahr 1935 mit selbsttragender Karosserie
 

Wir liefern Ideen,

die die Welt braucht.

 
 

Unsere Initiative

Logo der Initiative Unsere Autos
 

Eine gemeinsame Initiative der deutschen Automobilindustrie unter dem Dach des VDA.

 
  1. Startseite
  2. / Unsere Autos
  3. / Ingenieurskunst
  4. / Die selbsttragende Karosserie

Die selbsttragende Karosserie

1935 führte Opel eine Konstruktionsweise ein, die bis heute den gesamten Automobilbau verändert hat. Bis dato hatte die Autoindustrie auf die aus dem Kutschen-Zeitalter stammende Trennung von Rahmen und Aufbau gesetzt, und in der Regel auch auf eine Mischung aus Stahl und Holz. Das neue Modell Olympia erhielt 1935 als erstes deutsches Großserienfahrzeug eine selbsttragende Ganzstahlkarosserie. Das bedeutet, dass Motor, Kupplung und Getriebe, Vorder- und Hinterachse sowie die Auspuffanlage direkt an der Karosserie befestigt worden sind. Diese Konstruktion machte das Auto leichter und verbesserte die Aerodynamik erheblich. Davon profitierten sowohl Fahrleistung als auch Kraftstoffverbrauch. Die steife Fahrgastzelle mit vorderem Fahrzeugkörper, der sich bei Beanspruchung stufenweise verformt, verbesserte zudem entscheidend die Sicherheit.

Mit dieser Entwicklung ebnete Opel der Sicherheitskarosserie moderner Prägung den Weg in die Groß-Serie. Gleichzeitig ermöglichte dieses Fahrzeugkonzept eine neue, bis heute aktuelle Fertigungsmethode, die als eine der wichtigsten Innovationen in der Geschichte des Automobilbaus gilt: Die getrennte Vormontage von Karosserie einerseits sowie Motor, Antriebsstrang und Achsen andererseits.