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Dank einer deutschen Erfindung können Unebenheiten heute einfach überfahren werden.
Wir sorgen vor und haben bereits viele Ideen, wie der zunehmende Verkehr auf unseren Straßen umweltfreundlich gestaltet werden kann.
Eine gemeinsame Initiative der deutschen Automobilindustrie unter dem Dach des VDA.
Deutschland befindet sich im Herzen Europas. Durch die Öffnung der Grenzen innerhalb der Europäischen Union hat der Personen- und Güterverkehr auf unserem 231 000 Kilometer langen Straßennetz enorm zugenommen. Ein Ende ist noch längst nicht in Sicht.
Schon heute schultern Lastkraftwagen in Deutschland 72 Prozent des Güterverkehrs, während nur knapp 18 Prozent auf Bahn und nur knapp zehn Prozent auf Binnenschifffahrt entfallen. Prognosen des Bundesverkehrsministeriums gehen davon aus, dass unsere Straßen bis 2030 ein weiteres Wachstum der Transporte um 60 Prozent verkraften müssen. Auch deshalb setzt die deutsche Automobilwirtschaft auch auf die Schiene: sie gehört im Güterverkehr zu einem der größten Kunden der Bahn.
So wichtig der Güterverkehr, der weltweit bis 2025 um weitere 84 Prozent ansteigen soll, für die Europäische Integration ist, so unverzichtbar ist und bleibt auch der individuelle Personenverkehr in Deutschland und Europa. Schon heute macht er etwa 80 Prozent des gesamten Verkehrs auf unseren Straßen aus.
Fakt ist: Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für Fortschritt, Wohlstand, Wachstum und Beschäftigung in Deutschland, Europa und weltweit. Daher ist es umso wichtiger, die steigende Mobilität so effizient, sicher und umweltfreundlich wie nur irgend möglich zu gestalten. Da Deutschland Transitland Nummer eins in Europa ist, ist es insbesondere hierzulande notwendig, ein optimales Verkehrskonzept anzubieten, das dieser Herausforderung gerecht wird.
In Automobilindustrie und Politik sind bereits zahlreiche Lösungsmodelle erarbeitet worden. Sie zielen darauf ab, unnötige Behinderungen zu vermeiden, hohe Sicherheitsstandards zu gewährleisten, die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern sowie Umwelt und Klima so wenig wie möglich zu belasten. Zu den verschiedenen Lösungsansätzen gehören sowohl der Ausbau des Verkehrsnetzes und des Verkehrsmanagements als auch eine bessere Vernetzung der Verkehrsträger untereinander.
Um in Zukunft lästige Staus und gefährliche Unfälle zu vermeiden und für einen flüssigen Verkehr zu sorgen, forscht die Automobilindustrie an neuen Kommunikations- und Informationstechnologien, die Autos untereinander und mit der Verkehrsleitzentrale vernetzen, sowie an der weiteren Erhöhung der Sicherheitsstandards auf unseren Straßen.