Der Mercedes S 400 Hybrid ist mit einem Verbrauch von 7,9 Litern pro 100 Kilometer die sparsamste Luxuslimousine der Welt.
Im Rahmen des Klimaschutzes ist die Vision vom emissionsfreien Fahren auch im Geburtsland des Automobils die Herausforderung der Zukunft – große Hoffnungen ruhen auf der Elektromobilität.
Eine gemeinsame Initiative der deutschen Automobilindustrie unter dem Dach des VDA.
Ein Kraftstoff, der in Zukunft die fossilen Energieträger ersetzen könnte, ist Wasserstoff. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der er regenerativ erzeugt wird. Gemeinsam mit der Mineralöl- und der chemischen Industrie sowie mit öffentlichen Forschungseinrichtungen arbeiten wir seit Jahren daran, die gewachsenen Mobilitätsansprüche der Menschen auf diesem Weg zu sichern.
Wasserstoff verfügt über den 3-fachen Energieinhalt von Benzin und verbrennt schadstofffrei zu Sauerstoff und Wasser. Allerdings muss er mit energieintensiven Verfahren erzeugt werden. Deshalb ist der Einsatz von Wasserstoff nur vertretbar, wenn er mit Hilfe regenerativer Energien gewonnen wird oder als Abfallprodukt anderer chemischer Produktionsprozesse anfällt.
Bisher werden zwei Möglichkeiten erprobt, Autos mit Wasserstoff anzutreiben. Alternativ zu Benzin als Brennstoff in Ottomotoren und in Brennstoffzellen, die Elektromotoren versorgen.
Wasserstoffmotoren funktionieren nach demselben Prinzip wie herkömmliche Ottomotoren: Gasförmiger Wasserstoff wird mit dem Sauerstoff der Luft zur Reaktion gebracht. Die dabei freigesetzte Energie wandeln die Zylinder in Bewegung um, die das Fahrzeug antreibt. Im Jahr 2000 stellte BMW mit dem Hydrogen 750hl als weltweit einer der ersten Hersteller ein Fahrzeug vor, dessen Motor von Wasserstoff und Benzin gleichermaßen verbrennen kann.
In Kohle- oder Atomkraftwerken wird durch eine Reaktion, also Verbrennung beziehungsweise Kernspaltung, Wärme erzeugt. Dieser treibt dann wiederum einen Generator an, der den Strom produziert. In einer Brennstoffzelle hingegen wird dieser direkt aus der Reaktionsenergie gewonnen. Wenn zwei Stoffe, in diesem Fall Wasserstoff und Sauerstoff, miteinander reagieren, bewegen sich Elektronen. Diese Bewegung wird in einer Brennstoffzelle direkt in die elektrische Energie umgewandelt, mit der dann ein Elektromotor angetrieben wird.
Mit der Studie Necar 1 baute Mercedes-Benz 1994 das erste von einer Brennstoffzelle angetriebene Fahrzeug. Mit der B-Klasse F-Cell wird nun schon das zweite Auto zu Testzwecken in Kleinserie hergestellt. Auch VW, Ford , Audi und BMW haben bereits Konzeptfahrzeuge mit Brennstoffzelle vorgestellt.