F-Cell Auto beim Betanken mit Wasserstoff
 

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Wasserstoff

Ein Kraftstoff, der in Zukunft die fossilen Energieträger ersetzen könnte, ist Wasserstoff. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der er regenerativ erzeugt wird. Gemeinsam mit der Mineralöl- und der chemischen Industrie sowie mit öffentlichen Forschungseinrichtungen arbeiten wir seit Jahren daran, die gewachsenen Mobilitätsansprüche der Menschen auf diesem Weg zu sichern.

Wasserstoff verfügt über den 3-fachen Energieinhalt von Benzin und verbrennt schadstofffrei zu Sauerstoff und Wasser. Allerdings muss er mit energieintensiven Verfahren erzeugt werden. Deshalb ist der Einsatz von Wasserstoff nur vertretbar, wenn er mit Hilfe regenerativer Energien gewonnen wird oder als Abfallprodukt anderer chemischer Produktionsprozesse anfällt.

Bisher werden zwei Möglichkeiten erprobt, Autos mit Wasserstoff anzutreiben. Alternativ zu Benzin als Brennstoff in Ottomotoren und in Brennstoffzellen, die Elektromotoren versorgen.

Wasserstoffmotoren funktionieren nach demselben Prinzip wie herkömmliche Ottomotoren: Gasförmiger Wasserstoff wird mit dem Sauerstoff der Luft zur Reaktion gebracht. Die dabei freigesetzte Energie wandeln die Zylinder in Bewegung um, die das Fahrzeug antreibt. Im Jahr 2000 stellte BMW mit dem Hydrogen 750hl als weltweit einer der ersten Hersteller ein Fahrzeug vor, dessen Motor von Wasserstoff und Benzin gleichermaßen verbrennen kann.

Die Brennstoffzelle ist ein chemischer Reaktor und funktioniert als Energiewandler: Die Reaktionsenergie eines Stoffes, in diesem Fall Wasserstoff, wird in elektrischen Strom umgewandelt. Dies funktioniert jedoch direkter als bei herkömmlichen Formen der Erzeugung von elektrischer Energie.

In Kohle- oder Atomkraftwerken wird durch eine Reaktion, also Verbrennung beziehungsweise Kernspaltung, Wärme erzeugt. Dieser treibt dann wiederum einen Generator an, der den Strom produziert. In einer Brennstoffzelle hingegen wird dieser direkt aus der Reaktionsenergie gewonnen. Wenn zwei Stoffe, in diesem Fall Wasserstoff und Sauerstoff, miteinander reagieren, bewegen sich Elektronen. Diese Bewegung wird in einer Brennstoffzelle direkt in die elektrische Energie umgewandelt, mit der dann ein Elektromotor angetrieben wird.

 
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