Sicherheit im Straßenverkehr hat höchste Priorität – deshalb investiert die deutsche Automobilindustrie besonders auf diesem Gebiet in die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien.
Das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP® wurde 1995 von Bosch und Mercedes-Benz gemeinsam eingeführt. Das Fahrzeug realisiert, wenn der Fahrer im Begriff ist, die Kontrolle zu verlieren, noch bevor er selbst es bemerkt.
Sobald das Auto droht, ins Schleudern zu geraten, greift das ESP® blitzschnell ein und hält es in der Spur. Das funktioniert sowohl beim Unter- als auch beim Übersteuern. Je nach Fahrsituation bremst das System gezielt ein oder mehrere Räder ab und hält das Fahrzeug in der Spur. Das ESP® ist ständig aktiv, ein Mikrocomputer überwacht die Signale der Sensoren und vergleicht 25 Mal pro Sekunde, ob der Lenkwunsch des Fahrers und die tatsächliche Bewegung des Fahrzeugs übereinstimmen. Weichen die Werte voneinander ab, reagiert das System sofort, ohne Zutun des Fahrers.
Wie groß der Beitrag des ESP® zur Sicherheit auf unseren Straßen ist, zeigen internationale Untersuchungen der unabhängigen amerikanischen Einrichtung "Insurance Institute for Highway Safety" oder der Kölner Universität. Demnach werden mindestens 40 Prozent aller Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang durch Schleudern verursacht. Bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle könnten mit ESP® verhindert werden. Weltweit wird derzeit knapp jedes dritte Neufahrzeug mit dem aktiven Fahrsicherheitssystem ausgestattet.
ESP ist eine Marke der Daimler AG.